Was ist Ordentliche Kündigung?
Definition: Die ordentliche Kündigung ist die fristgerechte Beendigung eines Dauerschuldverhältnisses unter Einhaltung der vertraglich oder gesetzlich vorgesehenen Kündigungsfrist. Sie ist der Regelfall bei Miet-, Arbeits- und Dienstleistungsverträgen.
Warum Ordentliche Kündigung wichtig ist
Die ordentliche Kündigung ist das standardmäßige Instrument zur Vertragsbeendigung. Im Gegensatz zur außerordentlichen (fristlosen) Kündigung ist kein besonderer Grund erforderlich — die Einhaltung der Frist und der Schriftform reichen aus. Fehler bei der Fristberechnung oder der Form machen die Kündigung angreifbar und können zur ungewollten Vertragsverlängerung führen.
Best Practices: Ordentliche Kündigung richtig handhaben
- Kündigungsfrist genau berechnen: Vertragsende − Frist = Spätester Abgabetag.
- Schriftform einhalten: Viele Verträge erfordern die Schriftform (eigenhändige Unterschrift).
- Nachweisbaren Zugang sicherstellen: Einwurf-Einschreiben oder Einschreiben mit Rückschein.
- Nächstmöglichen Termin angeben: Formulierung 'fristgerecht zum nächstmöglichen Termin' schützt vor Fristfehlern.
Häufige Fragen zu Ordentliche Kündigung
Was ist der Unterschied zwischen ordentlicher und außerordentlicher Kündigung?
Muss ich die Kündigung begründen?
Kann eine ordentliche Kündigung unwirksam sein?
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